Horst Häusser aus Speyer vergleicht drei nachhaltige Bauweisen miteinander

Horst Häusser 2023-07-14

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Nachhaltigkeit ist ein Begriff, mit dem sich nicht nur Verbraucher, sondern auch Bauherren beschäftigen. Denn auch bei der Planung eines Eigenheims wird immer mehr Wert auf ressourcenschonende Möglichkeiten gelegt, wie Horst Häusser aus Speyer beobachtet. Dabei stellt sich rasch heraus, dass weder auf Komfort verzichtet werden muss, noch enorme Mehrkosten auf einen zukommen. Doch es gilt einiges zu berücksichtigen.

Wer die Umwelt bei der Planung berücksichtigt, sollte verschiedene Aspekte gründlich beleuchten, erklärt Horst Häusser aus Speyer. So gilt es zum Beispiel darauf zu achten, dass die Energiebilanz eines Hauses über die gesamte Lebensdauer stimmt. Das betrifft nicht nur die Herstellung und Nutzung, sondern auch die spätere Phase des Recyclings. Erhebliches Einsparpotenzial offenbart sich bereits in den ersten Planungsschritten. Sollte die Ausrichtung des Gebäudes nicht optimal sein, können höhere Energiekosten entstehen. Die Wahl der Baustoffe, die Energieeffizienz und natürlich auch die Bauweise beeinflussen maßgeblich die ökologische Bilanz des zukünftigen Eigenheims. Doch welche Bauweise eignet sich?

IST DIE MASSIVBAUWEISE NACHHALTIG UND LANGLEBIG?

Oft wird mit dem Begriff Nachhaltigkeit auch die Langlebigkeit in Verbindung gebracht. Das ist natürlich auch bei dem Bau eines Eigenheims der Fall. Vor allem mineralische Baustoffe werden unter diesen Begriffen angeboten. Dabei wird häufig angeführt, dass eine Massivbauweise eine lange Nutzungsdauer ermöglicht. Aber auch niedrige Instandhaltungs- und Wartungskosten werden versprochen. Anschließend soll ein Gebäude, das in der Massivbauweise entstanden ist, auch gut recycelt werden können. Doch ist das wirklich der Fall?

Grundsätzlich haben Häuser in Massivbauweise durchaus den Vorteil, dass die Wände überwiegend aus mineralischen Baustoffen bestehen. Diese sind in der Natur reichlich vorhanden. Auch verfügen Hochlochziegel über eine hohe Druckfestigkeit und haben die gute Eigenschaft, Wärme zu speichern und Schall zu dämmen. Betrachtet man die Herstellung der Ziegel jedoch genau, gerät die Ökobilanz ins Wanken. Für die Herstellung muss enorm viel Energie aufgewendet werden. Die benötigte Temperatur zur Produktion der Ziegel lässt sich nur mit fossilen Rohstoffen erreichen. Auch wird bei der Verwendung von Ziegeln eine weitere Dämmung notwendig. Diese verbraucht letztendlich weitere Energie.

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