Das mittelamerikanische Land Panama grenzt im Westen an Costa Rica und im Südosten an Kolumbien. Die 77.082 km2 große Landbrücke trennt den pazifischen vom atlantischen Ozean und ist eine geschichtsreiche Verbindung zwischen Nord - und Südamerika. Es ist in 10 Provinzen und weitere drei indigene Gebiete (Comarcas) gegliedert, jede mit ihrem ganz eigenen Charme. Es gibt viele Theorien über den Ursprung und die Bedeutung des Namens “Panama“. Die offizielle und am weitesten verbreitete Version ist “Das Land des Überflusses von Fischen, Bäumen und Schmetterlingen“. Dies spiegelt sich in der artenreichen Vielfalt der Flora und Fauna wider - dank seiner Funktion als Landbrücke hat es eine bemerkenswerte Biodiversität. Insgesamt gibt es in diesem unermesslichen Naturparadies 940 Vogelarten, 1518 Inseln und 480 Flüsse. Die ausgedehnten Küsten- und Meeresökosysteme schließen empfindliche Riffkomplexe an der karibischen Küste ein und der Mangrovenfeuchtwald Panamas ist der größte in Zentralamerika. Panamas Schutzgebiete nehmen knapp 20% der gesamten Landesfläche ein. In diesem System eingebunden ist der großflächige Nationalpark Darién, der von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt wurde. Den Nationalpark La Amistad verwaltet Panama gemeinsam mit Costa Rica. Das Land liegt klimatisch in den Tropen, das bedeutet feuchtheißes Klima in den Tieflagen mit Jahrestemperaturen zwischen 23°C und 31°C. In den westlichen Bergregionen herrscht dagegen kühleres und frühlingshaftes Klima. Die Zentralamerikanische Kordillere, die das Land küstenparallel durchzieht, trägt im Westen mit dem Vulkankegel des Chiriquí (3475m) den höchsten Berg des Landes. Im Norden und Süden sind dem Gebirgszug Küstenebenen vorgelagert; im Südosten erstreckt sich das zum Pazifik offene Tiefland von Darién. Die durch zahlreiche Buchten gegliederte Küste wird von Hunderten von Inseln gesäumt. Das Land, das der schmalste Teil der zentralamerikanischen Verbindung ist, trägt eine lange Geschichte mit sich. Einer langen Periode von spanischer Kolonialvorherrschaft folgte eine Periode in der das Land Teil der Republik Großkolumbien und später Kolumbiens war. Panama trennte sich 1903 auf Betreiben der USA wegen des geplanten Baus des Panama-Kanals von Kolumbien. Es wurde ein Vertrag abgeschlossen, der den Vereinigten Staaten die komplette Souveränität über die Kanalzone einräumte: die “Zona del Canal” war nur US-Amerikanern zugänglich. Zu Beginn der 50-er Jahre begann eine Zeit der Militärdiktatur in Panama, die mit Manuel Antonio Noriega Morena und dem Einmarsch amerikanischer Soldaten 1989 ihren Höhepunkt fand. Das Land erholte sich nur langsam.Nach und nach aber wurden die Kriegsschäden beseitigt und das Land erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung. Am 31. Dezember 1999 erhielt Panama von den Vereinigten Staaten erstmals die vollständige Souveränität über den Panama-Kanal und hat heute die zweitgrößte Ökonomie Mittelamerikas. Ohne Zweifel spielt der Panama-Kanal eine große Rolle in diesem Land, e